Workshop: Architektur in schwarz/weiß

Nachfolgend ein paar Eindrücke vom Fotoworkshop mit Thomas Adorff in Stuttgart zum Thema “Architektur in schwarz/weiß”.

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Es war ein kalter, verregneter Novembertag, bei dem es lediglich am Abend trocken blieb, also perfekte Bedingungen für stimmungsvolle Stadtfotos und die Chance, Reflektionen in den Mittelpunkt der Bildgestaltung zu rücken.

November Rain

Zum Einsatz kam neben meiner kompakten Sony DSC-RX100M3 ebenfalls die Canon EOS 60D.

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Eine zusätzliche Herausforderung war, dass ich nicht mit einem meiner üblichen Objektive fotografierte, sondern ein manuelles Objektiv von Meyer Optik Görlitz verwendete (Figmentum 35 mm f/2).

Public Library Stuttgart at Milano Square

Vom Bahnhof ging es nach einer kurzen theoretischen Einführung bei Photo Planet Richtung LBBW, Stadtbibliothek und Milaneo. Für diese wenigen Meter Wegstrecke sind zwei Stunden knapp bemessen…

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Jedenfalls dann, wenn man mit offenen Augen… und anderen Fotografen unterwegs ist.

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Mein Fazit? Eine Menge Spaß und dabei auch noch etwas gelernt!

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Weitere Eindrücke aus dem Mercedes-Benz Museum

Einfach noch ein paar Bilder:

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Viel Spaß!

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Eindrücke aus dem Mercedes-Benz Museum in Stuttgart

Das Mercedes-Benz Museum dokumentiert die 130-jährige Geschichte der Automobilindustrie. Auf neun Ebenen mit etwa 16.500 Quadratmetern Fläche sind mehr als 1.500 Ausstellungsstücke zu betrachten, darunter 160 Fahrzeuge.

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(Fassade des Mercedes-Benz Museums)

Die Ausstellungsstücke reichen dabei von den Anfängen der Automobilindustrie

Der Reitwagen (1885, hier ein Nachbau) steht, ist das älteste Fahrzeug mit Benzinmotor (5 PS (0,4 kW), Höchstgeschwindigkeit 12 km/h) und das erste "Motorrad" der Welt.

Der Reitwagen (1885, hier ein Nachbau) steht, ist das älteste Fahrzeug mit Benzinmotor (5 PS (0,4 kW), Höchstgeschwindigkeit 12 km/h) und das erste “Motorrad” der Welt.

über die vergangenen Jahrzehnte

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bis zur aktuellen Technologie und

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(Formel-1-Motor)

zu besonderen Fahrzeugen.

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(Papamobil)

Neben den Ausstellungsstücken ist die Architektur bemerkenswert.

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Es gibt weder geschlossene Räume noch gerade Wände.

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Das UNStudio von Ben van Berkel und Caroline Bos gab dem Gebäude sein Äußeres.

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HG Merz entwickelte in Zusammenarbeit mit der damaligen DaimlerChrysler AG die Konzeption von der Ausschreibung bis zur detaillierten Planung der Museumspräsentation.

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Ein Besuch ist absolut lohnenswert!

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Besuch auf der Photokina 2016 in Köln

Die nackten Zahlen lesen sich so: 191.000 Besucher aus 133 Ländern und 983 Unternehmen aus 42 Ländern. Und was steckt dahinter? Eine Vielzahl interessanter Ausstellungsstücke, spannende Vorträge

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und eine Menge Spaß und natürlich jede Menge Eindrücke von Köln.

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Blick vom Stuttgarter Fernsehturm

Nachdem ich in der Vergangenheit ja schon das eine oder andere Bild in den Blog eingestellt habe, das einen Blick auf den Stuttgarter Fernsehturm gezeigt hat, hier einige Eindrücke vom Fernsehturm aus.

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Weiterführende Links:

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Mal ein paar andere Motive

Wer meinem Blog schon länger folgt, wird sicherlich bemerkt haben, dass zu meinen bevorzugten Motiven Architektur-, Landschafts-, Makro- und Naturaufnahmen gehören. Daneben befindet sich in meinem Portfolio das ein oder andere Bild aus dem Bereich der “Straßenfotografie” (neudeutsch: “Street Photography”).

Die diesjährige Parade zum Christopher Street Day in Stuttgart war daher eine willkommene Gelegenheit, mich einmal etwas abseits meiner üblichen Motive auszutoben und mich der Fotografie von Menschen zu widmen.

Die schillernden und teils schrillen Kostüme, die es bei diesem Ereignis zu bestaunen gibt, die leuchtenden Regenbogenfarben und die Darbietungen, bieten eine reichhaltige Motivauswahl, so hoffte ich. Und ich wurde nicht enttäuscht:

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Eine riesige Anzahl an anderen, enthusiastischen Fotografen mit unterschiedlichsten Kameraausrüstungen zeigte mir, dass ich nicht der einzige war, der diese Idee hatte.

Wobei die Begeisterung der Paradeteilnehmer durchaus unterschiedlich ausgeprägt war.

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In jedem Fall war es einmal eine schöne Abwechslung, bei der eine Menge schöner Bilder entstanden ist, die ich aber (und hier kommt der Jurist in mir durch) leider nicht alle veröffentlichen kann.

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Daher hier nur eine kleine Auswahl unter weitgehendem Verzicht auf Nahaufnahmen. Viel Spaß!

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Weiterführende Links:

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Bildbearbeitung mit Google DeepDream

Wem Instagram-Looks zu langweilig sind, kann seine Bilder seit Mitte 2015 durch den von Google entwickelten und mittlerweile als Open Source Software verfügbaren DeepDream-Code oder dessen Nachfolger analysieren und verändern lassen. Hierdurch entstehen traumartige, surreale und psychedelische Bilder, die Freunde der phantastischen Literatur zuweilen an die Erzählungen von H.P. Lovecraft erinnern.

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(erstellt mit DeepDream Generator, 10 Iterationen)

Was ist DeepDream und wo kommt es her?

Forscher hatten DeepDream im Auftrag von Google entwickelt, um verstehen zu lernen, was in neuronalen Netzen vor sich geht, wenn diese etwa Bilder erkennen.Ursprünglich wurde DeepDream nach dem gleichnamigen Film unter dem Codenamen “Inception” entwickelt.

Als “Nebenprodukt” erzeugt DeepDream dabei aus herkömmlichen Fotos verfremdete Traumbilder, die ein großes Aufsehen erregt haben.

Google hat DeepDream im Jahr 2015 auf vielfachen Wunsch als Open Source veröffentlicht. Zwischenzeitlich gibt es verschiedene Anwendungen und Websites, die diesen Code nutzen und zum Experimentieren einladen.

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(links oben: Ausgangsbild (Qualle), rechts oben: eine Iteration, links unten: fünf Iterationen, rechts unten: zehn Iterationen)

Wie funktioniert ein neuronales Netz?

Für die Technikinteressierten finden sich fundierte wissenschaftliche Erklärungen unter den weiterführenden Links – für alle anderen Leser hier eine stark vereinfachte Erklärung:

Künstliche neuronale Netze werden u.a. zur Klassifikation von Bildern verwendet. Sie bestehen aus einer Eingabeschicht, der die zu klassifizierenden Bilder präsentiert werden und einer Ausgabeschicht, die die Entscheidung des neuronalen Netzes zum Inhalt der Bilder ausgibt. Zwischen diesen beiden Schichten liegen weitere Schichten, in denen die zu bewertenden Bilder verarbeitet – also analysiert – werden.

Schmetterling

(Monarchfalter, erstellt mit DeepDream Generator, 5 Iterationen)

Training der neuronalen Netze

Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, müssen die neuronalen Netze vorab trainiert werden. Den Netzen werden solange Bilder mit den Objekten präsentiert, die sie später erkennen sollen, bis diese Trainingsbilder ebenso wie unbekannte Objekte mit hoher Sicherheit vom jeweiligen Netz erkannt werden.

Durch ein entsprechendes Training und die Vorgabe von Parametern lässt sich das Verhalten von neuronalen Netzen daher beeinflussen.

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(Wüstenlandschaft, erstellt mit DeepDream Generator, 5 Iterationen)

Training der neuronalen Netze

Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, müssen die neuronalen Netze vorab trainiert werden. Den Netzen werden solange Bilder mit den Objekten präsentiert, die sie später erkennen sollen, bis diese Trainingsbilder ebenso wie unbekannte Objekte mit hoher Sicherheit vom jeweiligen Netz erkannt werden.

Durch ein entsprechendes Training und die Vorgabe von Parametern lässt sich das Verhalten von neuronalen Netzen daher beeinflussen.

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(Kuhschelle, erstellt mit Dreamscope (Deep Style))

Wovon träumen neuronale Netze?

Wenn neuronale Netz in einer Rückkopplung immer wieder mit selbst generierten Bildern gefüttert werden, lässt sich durch das “Erkennen” nicht vorhandener Objekte erfahren, welche Objekte das neuronale Netz kennt – wovon es “träumt”.

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(Kinzigufer, erstellt mit Dreamscope (Deep Style))

DeepDream und Deep Style

Eine Weiterentwicklung des DeepDream Code findet sich derzeit unter dem Namen Deep Style. Hierbei interpretiert das neuronale Netz einen zuvor trainierten Bildstil und wendet ihn auf das zu bewertende Foto an.

Weiterführende Links:

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Das LBBW-Gebäude am Stuttgarter Hauptbahnhof

Einfach einmal den Fotoapparat nehmen und durch die Stuttgarter Innenstadt schlendern. Nahezu zwangsläufig wird man in diesem Fall an der Stuttgarter Hauptniederlassung der LBBW zwischen Hauptbahnhof und Stadtbibliothek verweilen.

Hier ein paar Eindrücke:

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Gewonnen!

“Hi and thanks for a great entry

I chose you as the winner!

(…)”

Wenn eine E-Mail so beginnt, handelt es sich entweder um Spam oder man hat etwas Tolles geschafft! Ich hatte Glück. Es handelte sich nicht um Spam.

Aber was war passiert?

Regelmäßig stöbere ich durch einige Fotografie-Websites von denen manche auch regelmäßig oder unregelmäßig (Foto-)Wettbewerbe veranstalten. Adressaten sind zumeist Amateure, die ein während der Laufzeit des Wettbewerbs geschossenes Foto auf der Seite oder einer Fotoplattform einreichen und etwas gewinnen können.

Matt Granger, ein australischer Fotograf, veranstaltete im April einen Wettbewerb zum Thema “grün” an dem ich mit einem im April in der Wilhelma in Stuttgart geschossenen Bild teilnahm.

Ich denke, man kann das Bild als eher “abstrakt” aber definitiv “grün” bezeichnen, also genau zum Thema passend:

Leuchtendes Bananenblatt / Glowing Banana Leaf

(Leuchtendes Bananenblatt)

Und lange Rede kurzer Sinn: Anfang Mai erreichte mich die bereits erwähnte E-Mail. Gewonnen habe ich einen Kipon-Adapter zum Nutzen systemfremder Objektive an einer Kamera. Das ist aber nichts gegen die Freude und Motivation durch die Auswahl selbst! Ich kann es bei den hunderten tollen Bildern, die eingereicht wurden, immer noch kaum glauben.

Mehr (und sachlicher) mit den Bildern aller Finalisten geht es unter Matt Granger – April Competition – Judgement and winners announced weiter.

Und auch wenn Eigenlob stinkt: ich freue mich riesig!

Christian

Weiterführende Links:

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